Vollzeit Job und Hund - Kann das gehen?
Leben mit Hund

Vollzeit Job und Hund – kann das gehen?

Kann und will man es sich leisten, wenig oder gar nicht zu arbeiten? Für mich käme das nicht in Frage. Ich möchte mich ja auch selbst verwirklichen. Aber wie soll man einen Vollzeit Job und Hund vereinen? Geht das überhaupt? Meine ganz persönliche Meinung und unser „Management“ zeige ich Dir in diesem Beitrag.

Vom entspannten Studentenleben zum Vollzeit Job

Meine beiden Aussiemädchen zogen während meines Studiums ein – meiner Meinung nach einer der besten Zeiten um einen Welpen groß zu ziehen. Ich zumindest hatte in dieser Zeit sehr sehr viel Zeit beziehungsweise konnte mir diese selbst gestalten. Doch irgendwann ist das Studium zu Ende und die Berufswelt wartet. Und das war mir natürlich schon während der Anschaffung der beiden Hunde bewusst, dass wir nicht immer das gemütliche Studentenleben fröhnen können.

Seit einem halben Jahr arbeite ich jetzt Vollzeit. 40 Stunden die Woche, meistens sogar etwas mehr, plus fast 2 Stunden Fahrtzeiten am Tag. Kann man da überhaupt zwei Hunden gerecht werden? Mit einem gewissen durchgetakteten Tagesplan und ein paar persönlichen Abstrichen sage ich auf jeden Fall ja. Allerdings kann ich die leise Stimme in meinem Kopf nicht leugnen, die nicht dieser Meinung ist. Aber dazu später mehr.

Vollzeit Job und Hund - Kann das gehen?

Alleine bleiben oder Hundebetreuung?

Sofern mal als Hundebesitzer berufstätig ist und auch die restlichen Personen im Haushalt sollte man sich schon vor Einzug des vierbeinigen Familienmitgliedes Gedanken um die Zeit machen, während Frauchen und Herrchen an der Arbeit sind.

Soll der Hund alleine bleiben? Kann er das überhaupt? Hat man die Möglichkeit Mittags nach Hause zu gehen? Kann der Hund vielleicht mit ins Büro? Oder denkt man über eine Hundepension oder einen Hundesitter nach?

Ich denke, für welchen Weg man sich entscheidet ist vorallem von den Möglichkeiten und auch vom Charakter des Hundes abhängig. Ich habe mich für eine Hundepension entschieden. So lange kann und möchte ich meine Hunde am Tag nicht alleine lassen. Vor allem da ich zwischendurch nicht mal eben nach Hause fahren kann oder auch im Notfall nicht schnell da wäre.

Ich weiß, dass es den beiden dort sehr sehr gut geht. Sie lieben die Pfleger und Trainer dort und doch blutet mir jedes Mal das Herz, wenn ich die beiden den ganzen Tag nicht bei mir hab. Aber am Ende ist dies wohl die beste Entscheidung für die Aussiemädchen. Nicht zu verachten sei bei dieser Variante natürlich auch der finanzielle Aspekt. Hier in der Schweiz kostet mich die Hundepension im Monat für beide Hunde trotz Spezialpreis fast eine Monatsmiete. Das ist unfassbar viel Geld und viele schlagen sofort die Hände über dem Kopf zusammen wenn sie das hören – was ich natürlich auch verstehe. Aber das ist mir eine gute Betreuung für die beiden defintiv wert.

Vollzeit Job und Hund - Kann das gehen?

Zeitmanagement ist das A und O

Wenn man einen Vollzeit Job und Hund vereinen möchte ist Zeitmanagement ein nicht zu verachtender Punkt. Die restliche Zeit des Tages wird nämlich auch noch von alltäglichen Dingen wie Haushalt, Organisatorischem und nervigen Kleinigkeiten beansprucht. Umso besser man sich seinen Aufgaben bewusst ist und diese einplanen kann, umso mehr Zeit hat man am Ende sicher auch für sein Hund.

Außerdem müssen sicher auch einige Entscheidungen gefällt werden. Gerade wenn man alleine für einen Hund verantwortlich ist, müssen dann manchmal Prioritäten gesetzt werden. Lieber einen schönen langen Spaziergang mit dem Hund oder doch dem eigenen Hobby nachgehen?

Vollzeit Job und Hund - Kann das gehen?

Mein persönliches Fazit

Die Frage eingangs, ob Vollzeit Job und Hund sich vereinen lassen, kann ich ganz sicher mit „Ja“ beantworten. Vorausgesetzt man bringt den Willen mit, die ein oder anderen Abstriche und Umstände in Kauf zu nehmen.

Für mich persönlich ist es allerdings keine Lösung, jeden Tag meine Hundemädchen nicht bei mir zu haben. Aktuell kann ich je nach Kundenterminen ein oder sogar zwei Tage die Woche Home Office machen. Das ist schon eine Erleichterung und ich merke an solchen Tagen immer sehr, dass mir dies und auch den Hunden unfassbar gut tut.

Ich bilde mir ein, produktiver zu sein und weniger abgelenkt. Meine Mittagspause genieße ich mit den Hunden beim Gassi. Und wenn zwischendurch mal irgendwas gar nicht klappt und man sich total festgefahren hat, kann man sich wunderbar mit fünf Minuten Hundis streicheln wieder motivieren.

Mein persönlicher Traumjob wäre vermutlich ein Job, an dem ich so gut wie jeden Tag von zuhause arbeiten und meine Hunde um mich haben kann. Aber so Einen muss man natürlich erstmal finden, aber irgendwann ergibt sich vielleicht mal eine solche Möglichkeit.

Wie sieht Dein Berufsalltag aus und wie verbindest Du diesen mit Hund? Teile mir gerne Deine Tipps und Tricks in einem Kommentar mit.

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Alina ist das Frauchen von den beiden Australian Shepherd Mädels Brooke und Ivy. Auf dem Hundeblog EquiCani berichtet sie über ihr Leben und den Alltag mit Hund. Ihre Kreativität lebt sie neben dem Schreiben auch vorallem in der Tierfotografie und dem Herstellen von individuellem Hundezubehör aus.

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